Plattformprovisionen verstehen

Was kosten Lieferplattformen Ihren Betrieb rechnerisch?

Geben Sie Bestellvolumen, durchschnittlichen Warenkorb und eine angenommene Plattformprovision ein. Der Rechner zeigt, welche Monatskosten daraus rechnerisch entstehen können.

Beispielrechnung

Was kosten Sie Plattform­provisionen?

Rechnen Sie mit Ihrem Bestellvolumen, Ihrem durchschnittlichen Warenkorb und einer angenommenen Plattformprovision.

Bestellungen
%
Ergebnis
660 €

Bei 300 Bestellungen à 22 € zahlen Sie bei 10 % Provision rechnerisch 660 € pro Monat.

Plattformprovision
660 €
Ordentino Classico
49 €/Monat
zzgl. MwSt.
Rechnerische Differenz pro Monat
611 €

Gegenüber 660 € Provision steht der feste Monatspreis von 49 € zzgl. MwSt. Die rechnerische Differenz beträgt 611 € pro Monat.

Auf zwölf Monate gerechnet7.332 €
Gleichstand

Bei 10 % Provision entspricht der feste Monatspreis rechnerisch einem Monatsumsatz von 490 € über die Plattform.

Beispielrechnung. Tatsächliche Kosten hängen von Ihrem Plattformvertrag, Zahlungsanbieter und Betrieb ab.

Provision pro Bestellung oder fester Monatspreis?

Der Unterschied zwischen beiden Modellen ist nicht der Preis, sondern die Kostenkurve: Eine Provision wächst mit jedem Euro Umsatz, ein fester Monatspreis bleibt gleich. Die Tabelle zeigt, wie weit beide Modelle bei angenommenen Provisionssätzen auseinanderlaufen.

Rechnerische Monatskosten bei angenommenen Provisionssätzen im Vergleich zum festen Monatspreis von Ordentino Classico
Monatsumsatz über die Plattform10 % Provision12 % Provision13 % Provision14 % ProvisionOrdentino Classico
2.000 €200 €240 €260 €280 €49 €
5.000 €500 €600 €650 €700 €49 €
10.000 €1.000 €1.200 €1.300 €1.400 €49 €
20.000 €2.000 €2.400 €2.600 €2.800 €49 €

Ab welchem Umsatz kostet die Provision mehr als der Monatspreis?

Der rechnerische Gleichstand liegt dort, wo die angenommene Provision genau 49 € erreicht:

  • 10 % Provision490 €
  • 12 % Provision408,33 €
  • 13 % Provision376,92 €
  • 14 % Provision350 €

Oberhalb dieser Umsätze wächst der Provisionsbetrag weiter, der feste Monatspreis nicht. Darunter ist die reine Kostenrechnung kein Argument — dann zählen Marke, Gästedaten und Wiederbestellungen im eigenen Kanal.

Beispielrechnung mit angenommenen Provisionssätzen; sie enthält keine Angabe zu den Konditionen einzelner Anbieter. Ordentino Classico kostet 49 € pro Monat zzgl. MwSt.; Ordentino berechnet 0 € Provision pro Bestellung. Bei aktivierter Online-Zahlung können Gebühren des externen Zahlungsanbieters anfallen; sie sind unabhängig von Ordentino.

So lesen Sie die Beispielrechnung

Der Rechner soll eine konkrete Gesprächsgrundlage schaffen. Er zeigt keine garantierte Ersparnis, sondern macht variable Plattformkosten sichtbar.

Provision ist ein variabler Kostenblock

Je mehr Bestellungen über eine provisionsbasierte Plattform laufen, desto stärker wächst der rechnerische Gebührenbetrag.

Zahlungsanbieter separat betrachten

Online-Zahlungen können externe Gebühren auslösen. Diese hängen vom Anbieter und vom gewählten Zahlungsweg ab.

Direktkanal anders bewerten

Ein eigener Bestellkanal ersetzt nicht automatisch Reichweite. Er hilft vor allem bei Stammgästen, Abholung, QR-Bestellung und Wiederkäufen.

Was eine schnelle Kostenrechnung meist auslässt

Provision mal Umsatz ist der offensichtliche Teil. Für eine belastbare Entscheidung gehören vier weitere Punkte in die Rechnung — sie verschieben das Ergebnis in beide Richtungen.

Nicht jede Bestellung ist eine neue Bestellung

Ein Teil der Bestellungen über ein Portal kommt von Gästen, die den Betrieb bereits kennen. Für diese Bestellungen fällt Provision an, obwohl die Reichweite des Portals dafür nicht nötig gewesen wäre. Je höher der Stammgastanteil, desto stärker wiegt dieser Block.

Zahlungsgebühren laufen getrennt

Online-Zahlungen verursachen Gebühren beim Zahlungsanbieter — unabhängig davon, über welchen Kanal die Bestellung kommt. Sie gehören in beide Spalten der Rechnung, nicht nur in eine, und sind unabhängig von Ordentino.

Konditionen unterscheiden sich je Bestellart

Lieferung, Abholung und Bestellung am Tisch werden in Plattformverträgen häufig unterschiedlich behandelt. Für eine realistische Rechnung lohnt der Blick in den eigenen Vertrag statt in einen Durchschnittswert — deshalb fragt der Rechner oben nach Ihrem Prozentsatz.

Ein eigener Kanal ersetzt keine Reichweite

Portale sind stark darin, neue Gäste zu bringen. Ein eigener Bestellkanal wirkt vor allem bei Wiederbestellungen, Abholung und QR-Bestellung am Tisch. Realistisch ist ein Nebeneinander: Reichweite über Portale, Wiederbestellungen über eigene Website, Google-Bestelllinks und QR-Codes.

Aus diesen Punkten folgt keine allgemeine Empfehlung. Die Rechnung oben zeigt lediglich, wie groß der variable Kostenblock im eigenen Betrieb rechnerisch ist — und ab welchem Volumen ein fester Monatspreis überhaupt zur Debatte steht.

Häufige Fragen

Fragen zu Plattformkosten und Ordentino

Wie berechnet der Kostenrechner die Plattformprovision?
Der Rechner multipliziert Bestellungen pro Monat, durchschnittlichen Warenkorb und die angenommene Plattformprovision. Das Ergebnis ist eine Beispielrechnung, keine Abrechnung oder Garantie.
Warum vergleicht Ordentino mit einem festen Monatspreis?
Ordentino Classico wird als fixer Monatspreis kommuniziert. Dadurch lässt sich leichter prüfen, ob ein eigener Direktkanal wirtschaftlich zu Ihrem Betrieb passt.
Sind Zahlungsgebühren in der Rechnung enthalten?
Nein. Gebühren eines externen Zahlungsanbieters können zusätzlich entstehen, wenn Sie Online-Zahlung nutzen. Der Rechner zeigt nur die angenommene Plattformprovision.
Ersetzt der Rechner eine betriebswirtschaftliche Beratung?
Nein. Er ist eine Orientierungshilfe für Restaurantbetreiber. Tatsächliche Kosten hängen von Plattformvertrag, Zahlungsanbieter, Bestellmix und Betrieb ab.
Was kostet ein Bestellsystem für Restaurants?
Das hängt vom Modell ab. Provisionsbasierte Modelle kosten pro Bestellung, wachsen also mit dem Umsatz. Ordentino Classico kostet 49 € pro Monat zzgl. MwSt., unabhängig von der Anzahl der Bestellungen; Ordentino berechnet 0 € Provision pro Bestellung. Gebühren eines externen Zahlungsanbieters können zusätzlich anfallen.
Gibt es ein kostenloses Bestellsystem für die Gastronomie?
Es gibt Angebote ohne Grundgebühr; sie rechnen die Kosten in der Regel über eine Provision pro Bestellung oder über Zusatzleistungen ab. Ordentino ist nicht kostenlos, sondern arbeitet mit einem festen Monatspreis ohne Einrichtungsgebühr und ist monatlich kündbar.
Ab welchem Umsatz lohnt sich ein fester Monatspreis?
Rechnerisch ab dem Punkt, an dem die Provision 49 € übersteigt: bei 10 % Provision entspricht das rund 490 € Monatsumsatz über die Plattform, bei 14 % rund 350 €. Unterhalb dieser Schwelle ist die reine Kostenrechnung kein Argument — dann zählen Marke, Gästedaten und Wiederbestellungen im eigenen Kanal.
Wie hoch ist die Provision bei Lieferplattformen?
Das steht im jeweiligen Vertrag und unterscheidet sich je nach Anbieter, Bestellart und Konditionen. Ordentino nennt hier bewusst keine fremden Prozentsätze, sondern lässt Sie im Rechner Ihren eigenen Satz eintragen.